Strategie

Generationswechsel

Schlüsselsituation Nachfolge

Der inhabergeführte Mittelstand hat Deutschland geprägt. Nach Schätzungen stehen über 350.000 Familienunternehmen in den nächsten fünf Jahren vor einer Nachfolge.

  • Davon streben 85% die Familiennachfolge an.
  • Nur ca. 50% der Familienunternehmen überleben den Übergang von der ersten zur zweiten Generation.
  • Weniger als 10% schaffen den Weg in die dritte Generation.

Die Generationsablöse ist daher die Schlüsselstelle in der Unternehmensentwicklung. Trotz dieser Einsicht lässt mit dem Alter die Rückzugsbereitschaft nach.

Emotionale Bindung

Die emotionale Bindung („Ich habe das Unternehmen aufgebaut. Es ist, als wär´s ein Stück von mir, das ich jetzt aufgeben muss.“) behindert die planvolle Übergabe. Die Entscheidung, wer das Unternehmen nach dem Ausscheiden weiterführt, wird vertagt. Entwickelt sich zwischen den Generationen ein Macht- und Zielkonflikt, führt dies zu schwierigen Situationen im Betrieb und zu Irritationen beim Kunden.

Der Generationswechsel erfordert eine offene und konstruktive Auseinandersetzung zwischen den Generationen, in der sich emotionale Spannungen auflösen, eine neue Sicht der Dinge möglich wird und ein ergänzendes Aufeinanderzugehen eintritt.

Das Konzept

Eine erfolgreiche Entwicklung der nächsten Führungskräftegeneration in Familienunternehmen beinhaltet eine langfristige Planung, ausgeprägtes Kommunikationsgeschick und die Fähigkeit, innerhalb der Familie und des Unternehmens viele Rollen zu übernehmen.

Jedes der drei Systeme – Familie, Management, Eigentümer – hat eigene Probleme und spezifische Entwicklungstendenzen, die letztlich aber voneinander abhängig sind. Eine effektive Entwicklung dieser Systeme wird oft durch eine komplexe und gefühlsbeladene Beziehungsstruktur erschwert.

Konzept

Die Vorgehensweise

Die Gestaltung der konkreten Übergabe auf den Ebenen Familie und Management hat sich daher als unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg eines Change-Prozesses in Familienunternehmen erwiesen.

Um ein effektives Management von Konflikten und Entscheidungsfindungen in Übergangsphasen zu realisieren, werden deshalb die Projekte

  • strategische Geschäftsplanung
  • Führungsentwicklung
  • Vermögens- und Finanzplanung

parallel durchgeführt.

Konzet

Beispiel: Workshop Generationswechsel

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